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Granatenfunde in Mitholz – update

Nun hat es doch gedauert, bis wir die nächste Info zum Thema Granatenfunde in Mitholz rausgeben. Macht aber nichts, es ist momentan sowieso viel zu nass, um dort zu bouldern, und wie immer zieht es die allermeisten von Euch im Winter eh ins Tessin. Ihr habt also noch nichts verpasst.

Hier die Infos:

Ende Oktober hatten wir, wie im letzten Beitrag angekündigt, eine Begehung vor Ort mit fünf (!) Vertretern des VBS. Anwesend waren der stellvertretende Projektleiter der Räumung des Munitionslagers Mitholz sowie sein Nachfolger, der Chef des Munitionsräumungsdienstes, ein Sicherheitsverantwortlicher und eine weitere Person, deren Funktion uns leider wieder entfallen ist, aber wichtig war er ganz sicher 😉 Unsererseits dabei waren Andi und Markus.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde konnten wir den VBS’lern erst einmal erklären, was bouldern überhaupt ist. Es zeigte sich schnell, dass niemand der Anwesenden eine konkrete Vorstellung davon hatte, obwohl sie teilweise vorher auf der Vereinswebseite gewesen waren. Auch wie lange schon in Mitholz gebouldert wird und wie viele Leute sich dort durchschnittlich aufhalten konnten wir ihnen erläutern. Die letzte Info war für den Sicherheitsmensch ziemlich wichtig, schliesslich war das Ziel der Begehung, eine Risikoanalyse zu erstellen. Seitens des VBS wurden wir darüber informiert, dass mittlerweile sämtliche Granaten auf der Wiese, über die normalerweise der Zugang zum Bouldergebiet erfolgt, entfernt wurden, insgesamt ca. 50 Stück!

Im Anschluss an die Einführung beim Schulhaus ging es dann von dort aus in den Wald, zuerst zum «Dornröschen» und «La loge est vide» Block. Trotz unserer vorherigen Erläuterungen wurde deutlich, dass sie keine Vorstellung davon hatten, was wir konkret im Wald machen. Einer der Anwesenden ging sogar davon aus, dass wir richtige Löcher graben und Fundamente setzen, um dann Terrassen für die Landungen anzulegen. Anhand des neuen Bödelis von «La loge» wurde ihnen dann aber klar, dass nicht gegraben wird und alle Landungen ziemlich einfach und schnell wieder entfernt werden können. Auch im «Lötschberger» wurden sie von uns herumgeführt, mit der Absicht, dass sie die beiden Hauptsektoren und die Zugangswege kennenlernen.

Andi mit den VBS’lern am «Dry Gin» Block

Abschliessend wurden folgende Ergebnisse festgehalten:

  • eine Sondierung des Munitionsräumungsdienstes gemeinsam mit Vertreter*innen des Vereins soll in nächster Zeit erfolgen. Dabei werden evtl. vorhandene Granaten bis zu einer Tiefe von 30cm erfasst und geräumt
  • der VBS erhält von uns zur Vorbereitung einen Lageplan des Gebietes, der Hauptsektoren und der Zugangswege. Die Sondierung erfolgt anhand des Lageplans
  • bis zur geplanten Sondierung wird vom VBS am Waldeingang ein Schild aufgestellt, das vor Blindgängern warnt und dazu auffordert, diese zu melden
  • der status quo bleibt unverändert bis die Sondierung stattgefunden hat, d.h. vom Bouldern in Mitholz wird weiterhin abgeraten

Jetzt liegt der Ball beim VBS – wir warten noch immer auf einen Termin für die nächste Begehung bzw. Sondierung, geplant war ursprünglich noch vor dem Winter, aber das ist Schnee von gestern…

Also Leute, ab ins Universum oder dann halt doch ins Tessin, bis die Entwarnung für Mitholz erfolgt.

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